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Zur Erklärung: Die Begriffe "grauer Kapitalmarkt" und "Crowdinvesting" wurden und werden aktuell nicht synonym verwende, jedoch ist die Schnittmenge bereits jetzt enorm groß (ca. 70%) und diese Schnittmenge wird aufgrund aktueller Gesetzesänderungen in Zukunft noch größer (über 90%).

Die BaFin zu den Begrifflichkeiten: zu bafin.de
 
Im Grunde bezeichnet der graue Kapitalmarkt den gesamten unregulierten Kapitalanlagemarkt, der besonders hohe Renditen verspricht und nochmal gesteigerte Risiken mit sich bringt. Vor ca. 30 Jahren war der graue Kapitalmarkt tatsächlich weitestgehend unreguliert, weswegen es zu sehr hohen Verlusten für die Anleger gekommen ist. Auch waren viele Betrüger dort tätig. Seit mindestens 10 Jahren wurden und werden die Anforderungen immer weiter angehoben, dass heute im Prinzip kein "unregulierter Markt" mehr besteht.

Um Startups, Innovation und Kleinanleger aber durch zu hohe Hürden nicht komplett auszubremsen, wurde das sog. Crowdinvesting etabliert. D.h. den früheren Akteuren im gr. Kapitalmarkt wurden und werden 3 Möglichkeiten gegeben:
 
1.) "Upgrade" zu einer Crowdinvesting Anbieter. Das ist der politisch angestrebte Weg. 
2.) "Downgrade" zu reinen Private Placements. Konsequenz: Keine öffentliche Werbung mehr erlaubt. 
3.) Geschäft aufgeben (bzw. den Markt größeren Fondsgesellschaften etc. überlassen, das ist für viele Start Ups aber oft keine Option)

Der Grund für die steigende Regulierung des (angeblich "unregulierten") grauen Kapitalmarkts waren die hohen Verluste für Anleger.

 

Die wesentlichen Gründe für die Verluste sind alle auf einen Nenner zurückzuführen: Unzureichende Information für den Anleger.

 

Kernaspekt ist die Einführung einer Prospektpflicht gewesen, wonach Anbieter von Vermögensanlagen einen Verkaufsprospekt erstellen müssen. Crowdinvesting Plattformen können eine "kleinere Version" (Vermögensanlageninformationsblatt VIB) von einem Prospekt erstellen, jedoch müssen alle Informationen, die auch im Prospekt enthalten sind, auch dort enthalten sein. Die Billigung geht nur schneller.

Hier setzt Paperpusher mit mehreren Anwendungen an:

 

  • Prospektgenerator erstellt für einen Bruchteil der marktüblichen Kosten Prospekte und Vermögensinformationsblätter. Dadurch schaffen auch viel mehr "seriöse" StartUps den Einstieg in den Markt.
  • Marquardt stellt mithilfe von Open Source Intelligence Hintergrundrecherchen über Startups und deren Beteiligten an und hilft, eventuelle schwarze Schafe zu identifizieren
  • True Investor informiert spezialisiert über den grauen Kapitalmarkt, Crowdinvesting und gibt auch Warnungen von Verbraucherseite, der BaFin, Anwaltskanzleien, Verbraucherschutz
  • Gecko hilft über Legal Tech bei der Vertragsanalyse, der Vertragsrechtsausübung und dem Prüfen von Verträge im grauen Kapitalmarkt

 

Quellen:

Seit 2014 arbeitet die EU an einem einheitlichen Rahmen für den "Kleinanleger-Markt", also grauer Kapitalmarkt, Private Placements, Schwarmfinanzierungen etc (alles, was nicht über Banken erledigt wird). 2020 und 2021 wurden die weitreichensten Änderungen umgesetzt. Im Übrigen ein Thema für sich: EU-Recht wird beschlossen, deutsches Parlament "nickt nur noch ab". Fraglich, vor dem Hintergrund de demokratischen Legitimierung von Gesetzgebung.

 

"Verordnung European Crowdfunding Service Provider Regime
Deshalb verabschiedete das Europäische Parlament im Herbst 2020 die Verordnung zum European Crowdfunding Service Provider Regime. Die Verordnung, die sich kurz ECSP nennt und ab 10. November 2021 in Kraft treten wird, soll digitalen Finanzierungsplattformen erlauben, europaweit Wertpapiere und Kredite zu vermitteln. Folglich eröffnet sich für Start-ups und etablierte Unternehmen ein neuer Weg europaweit Kapital einzuwerben. Das war zuvor nicht ohne erhebliche Initialkosten möglich. Auch Kleinanleger profitieren, weil sie digital in Unternehmen in der gesamten EU investieren können. Möglichkeiten, die es bisher nicht gab."

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